AG Politik: Das Europäische Haus vom Atlantik bis Wladiwostok. Traum (1990) und Wirklichkeit (2009)
- Nachdenken über eine neue Sicherheitsarchitektur (gemeinsame Bedrohungsanalyse, Medwedjew-Vorschlag für eine neue europäische Sicherheitsstruktur, Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik und die Einbindung Russlands, Wiederaufnahme der Arbeit im NATO-Russland-Rat)
- Konsequenzen der Wirtschaftskrise für die Stabilisierung der internationalen Beziehungen (deutsche und russische Sichtweisen auf die Gründe der Wirtschaftskrise und Ansätze zu deren Bewältigung, deutsche und russische Positionen zur Regulierung des internationalen Bankensystems, deutsch-russische Wirtschaftspartnerschaft)
Koordinatoren:
Dr. Thomas Kunze, Leiter der Abteilung Europa/Nordamerika - Hauptabeilung. Internationale Zusammenarbeit, Konrad-Adenauer-Stiftung
Wladislaw Terechow, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter a.D.
AG Wirtschaft: Krisenmanagement von Staat und Wirtschaft. Perspektiven der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen
- Gibt es Parallelen zwischen dem Krisenprogramm der deutschen Regierung einerseits und der russischen Regierung andererseits? Welche Rolle spielt dabei die Stärkung des Bankensystems?
- Russland verfügt über bedeutende Währungsreserven und freie Finanzmittel in den staatlichen Wirtschaftsfonds. Wie kann sichergestellt werden, dass diese Mittel über das Bankensystem hinaus bei der Industrie so ankommen, dass damit die Weichen für einen nachhaltigen Aufschwung der russischen Wirtschaft gestellt werden können?
- Nach der Krise: Finden Russland und Deutschland zu einer noch stärkeren Zusammenarbeit, gerade im Bereich der Modernisierungspartnerschaft und der Hinwendung auf Innovation und Technologie?
Koordinatoren:
Prof. Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender, Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft
Waleri Golubjew, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands, Gasprom
AG Zivilgesellschaft: „Fragen und Aufgaben der zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit“
- Information und Erörterung der Präsidenteninitiative zur Überarbeitung der russischen NGO-Gesetzgebung
- Fortsetzung der Seminare über die Auseinandersetzung mit der Geschichte im Lichte des Präsidentenerlasses über den Umgang mit der Geschichte
- Erörterung der Fortführung des Seminars über Gewalt in der Gesellschaft
- Bericht über Ergebnisse und Möglichkeiten für soziales Engagement zivilgesellschaftlicher Organisationen
- Bedingungen der Arbeit von Menschenrechtsorganisationen
- Aussprache über Arbeitsperspektiven im Rahmen von Städtepartnerschaften
Koordinatoren:
Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, Botschafter a. D.; Vorsitzender des Vorstands, Deutsch-Russisches Forum e.V.
Ella Pamfilowa, Vorsitzende des Rates für die Mitwirkung an der Entwicklung der Institute der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der RF
AG Bildung, Wissenschaft und Gesundheitsvorsorge: „Wege aus der Krise – Der Beitrag von Bildung und Wissenschaft“
- Modernisierungspartnerschaft: Innovative Projekte in den Bereichen Gesundheitsvorsorge, Effizienz von Rohstoffgewinnung und -nutzung, Weiterentwicklung bürgernaher rechtsstaatlicher Instrumentarien und Partnerschaft im Bereich Logistik
- Wissenschaftssprache Deutsch
- Entwicklung eines deutsch-russischen Geschichtsbuchs
Koordinatoren:
Prof. Dr. Wilfried Bergmann, Stellvertretender Generalsekretär, DAAD
Prof. Dr. Igor Gorlinski, Prorektor für wissenschaftliche Arbeit, Staatliche Universität Sankt Petersburg
AG Kultur: Russische Avantgardearchitektur und Deutsches Bauhaus sowie Deutsch-Russische Filmkooperation
Koordinatoren:
Prof. Dr. Klaus-Dieter Lehmann, Präsident, Goethe-Institut
Prof. Dr. Michail Piotrowski, Direktor, Staatliche Eremitage
AG Medien:
- Gelten die ordnungspolitischen Beurteilungsmaßstäbe noch, die der Wirtschafts- und Finanzjournalismus in den letzten Jahrzehnten angelegt hat?
- Befinden wir uns in einer ordnungspolitischen Transformation?
- Welche Konstruktionselemente müssen in einer freiheitlichen Gesellschaft auch für die Zukunft verteidigt werden?
- Wie stark trifft die Krise die wirtschaftliche Basis freier und unabhängiger Medien als integraler Bestandteil der Demokratie?
- Krisengewinner und Krisenverlierer? Staatliche bzw. öffentlich-rechtliche und private Medien in Deutschland und Russland.
Koordinatoren:
Prof. Michael Rutz, Chefredakteur, Rheinischer Merkur
Dmitri Mesenzew, Stellvertretender Vorsitzender, Föderationsrat der Russischen Föderation
AG Zukunftswerkstatt: Perspektiven für die Evolution der politischen Systeme in Deutschland und Russland als Folge der Krise
- Besteht die Gefahr, dass die Wirtschaftskrise die politischen Systeme angreift, oder ist die Gefahr schon vorbei?
- Wird es nach der Finanzkrise zu einem globalen Wettbewerb zwischen einem staatskapitalistischen Modell und einem liberalen marktwirtschaftlichen Modell kommen?
- Ist es möglich, dass die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise neue weitere Krisen provoziert, z.B. im Bereich Umweltschutz, Nahrungsmittel und Energie?
- Wird in den deutsch-russischen Beziehungen die Idee aus dem Jahr 2001 wahr werden, einen gemeinsamen Energie- und Wirtschaftsraum zwischen Russland und der EU zu gründen?
Koordinatoren:
Alexander Rahr, Programmdirektor Russland/Eurasien, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
Natalja Tscherkessowa, Projektleiterin, Presseagentur Rosbalt
AG Kirchen in Europa: Der Beitrag der Kirchen zur Frage nach einer gerechten, nachhaltigen und menschenwürdigen Wirtschaftsordnung
- Ethische Maßstäbe für eine entwicklungsgerechte Welthandelsordnung im Dienst des Menschen und im Dienst der Armut
- Was kann und soll die Kirche in der Krisensituation des modernen Wirtschaftsmodells unternehmen?
- Risikowahrnehmung und Zurechnung von Verantwortung – Leitlinien eines nachhaltigen Wirtschaftens
Koordinatoren:
Dr. Johannes Oeldemann, Direktor, Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik
Erzbischof Longin von Klin, Ständiger Vertreter der Russischen Orthodoxen Kirche in Deutschland
