Medien

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„Medienkonzentration und Medienfreiheit – die Lage und die Folgen“

Koordinatoren
Prof. Michael Rutz, Chefredakteur, „Rheinischer Merkur"
Dmitri Mesenzew, Stellv. Vorsitzender, Föderationsrat der Russischen Föderation 

Im Rahmen des Petersburger Dialogs 2003 beschloss die AG-Medien, insgesamt sieben Projekte zu verwirklichen. Die meisten davon konnten durchgeführt werden: Macht und Medien: Im Juni 2003 besuchten sieben hochrangige russische Journalisten die Bundeshauptstadt Berlin. Neben Gesprächen mit führenden deutschen Politiken fand ein Workshop zum Thema „Macht und Medien“ statt: Deutsche Journalisten diskutierten mit ihren russischen Kollegen über das Verhältnis zwischen den Medien und der Macht. Die Vorträge der Referenten wurden Anfang 2004 in gekürzter Fassung als Broschüre veröffentlicht. Das Projekt wurde mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes ermöglicht. Hospitantenprogramm: Vor den Duma-Wahlen im Dezember 2003 reisten vier deutsche Journalisten nach Russland. Vertreten waren der Tagesspiegel mit Stefanie Flamm, das ZDF mit Jana Günther, die Sächsischen Nachrichten mit Uwe Peter und die FAZ online mit Dr. Ralf Witzler. Die Journalisten hatten die Chance in Irkutsk, Krasnojarsk, Samara sowie in Petrosawodsk einen Einblick in die Arbeit der regionalen Medien zu erhalten. Medienrechtsvergleich: Vor zwei Jahren wurde in Weimar ein Vergleich des Medienrechts zwischen den beiden Ländern angeregt. Die Leitung des Projekts übernahm auf deutscher Seite Prof. Dr. Albert Scharf, ehemaliger Intendant des Bayerischen Rundfunks und ein renommierter Medienrechtler. Auf russischer Seite wurde Prof. Dr. Michail Fedotow, Generalsekretär des russischen Journalistenverbandes, mit der Koordination betraut. Im Herbst letzten Jahres reiste Prof. Dr. Scharf nach Moskau, um das Konzept des Projekts zu besprechen. Dort traf er sich mit russischen Medienrechtlern. Die Expertengruppe beschloss, von 18 Sachgebieten eine komprimierte Darstellung zu verfassen. Am 22. Juni 2004 kam die Expertengruppe erneut in Berlin zusammen. Bei dem Treffen wurde konkret auf die Texte und die Unterschiede zwischen Deutschland und Russland eingegangen. Außerdem wurde ein Entwurf des Vorwortes für die Publikation erarbeitet, die im September in Hamburg vorgelegt werden soll. Das Projekt findet mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amtes statt. Journalistenreise: Im Juni dieses Jahres reisten sieben deutsche Journalisten in die russische Nordwest-Region. Sie besuchten die Städte Petrosawodsk, Murmansk und Archangelsk. Im Vordergrund standen Gespräche mit Vertretern der regionalen NGOs, mit Regierungsvertretern sowie mit den dort ansässigen Unternehmern. Die Reise wurde vom Deutsch-Russischen Forum organisiert.