Wirtschaft

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„Schwerpunkte der deutsch-russischen Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft: Branchen – Regionen – Mittelstand“

Koordinatoren
Dr. Klaus Mangold, Vorsitzender, Ost-Ausschuss der deutschen Wirtschaft
Boris Aljoschin, Direktor, Föderale Industrieagentur (Rosprom)

Die deutsch-russische wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Über die wirtschaftspolitischen Kontakte hinaus konnte die Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen ausgebaut werden.

Die deutsch-russische wirtschaftliche Zusammenarbeit wurde in den letzten Jahren deutlich intensiviert. Über die wirtschaftspolitischen Kontakte hinaus konnte die Zusammenarbeit in verschiedenen Branchen ausgebaut werden. Dazu gehören u.a. Energie, Luft- und Raumfahrt, Finanzdienstleistungen, Gesundheit, Logistik und Transport, Kommunalwirtschaft, Auto- und Zulieferindustrie, Bauwirtschaft, Einzelhandel, Elektrotechnik/Elektronik sowie Landwirtschaft. Gleichzeitig hat das Interesse der Unternehmen zugenommen, über die bekannten Wirtschaftsstandorte hinaus sich stärker in den Regionen zu engagieren. Dies geht einher mit dem russischen Ansatz der Schaffung von Sonderwirtschaftszonen u.a. in Moskau, dem Moskauer Gebiet, St. Petersburg, Tomsk, der Republik Tatarstan sowie Lipezk. Parallel dazu wurde die Zusammenarbeit mit den russischen Regionen intensiviert, exemplarisch dafür steht das Sibirien-Jahr 2007 in Deutschland, das der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft anlässlich der letztjährigen Regierungskonferenz in Tomsk mit dem Sibirischen Abkommen vereinbarte. Deutschen Unternehmen soll der Zugang nach Sibirien vereinfacht werden, begleitet durch eine mittelstandsorientierte Wirtschaftspolitik der russischen Regierung. Mittelstandskonferenzen in Russland und Deutschland sollen den Unternehmen aus beiden Ländern die Möglichkeit geben, Erfahrungen auszutauschen und Ansätze für gemeinsame Projekte zu entwickeln.